Es ist die am höchsten gelegene Hütte im UNESCO Weltnaturerbe der Dolomiten, die Büllelejochhütte, italienisch Rifugio Pian di Cengia: sie liegt auf 2.528 m Meereshöhe im Wanderparadies Hochpustertal.
Die Büllelejochhütte in den Hochpustertaler Dolomiten ist eine private Schutzhütte welche Mitte der 1960er Jahre von Max Innerkofler, ein Enkelsohn des berühmten Bergführerers Sepp Innerkofler, erbaut wurde. Die Schutzhütte liegt inmitten der Sextner Dolomiten, unterhalb des Gipfels der Oberbachernspitze, auf dem Übergang zwischen den weltberühmten Drei Zinnen und dem Zwölferkofel.
Wie bei zahlreichen anderen Schutzhütten in den Dolomiten auch, finden sich rings um die Büllelejochhütte auch heute noch Zeugen der Kriegsfront aus dem 1. Weltkrieg. Denn hier heroben, auf dem Büllelejoch und dem Obebachernjoch befanden sich während des großen Krieges, sowohl im Sommer als auch im Winter, die italienischen Gebirgstruppen mit etwa 100 Mann. Unterstände, Kavernen und Stellungen zeugen heute noch von dieser Zeit.
Die Hütte ist über mehrere Wanderwege erreichbar: der einfachste Weg ist der Wanderweg ab Auronzohütte oberhalb von Misurina. Von dort ist die Büllelejochhütte in etwas mehr als 2 Stunden Gehzeit erreicht. Die bekanntesten Wege aber die zur Büllelejochhütte führen, gehen über das Fischleintal von Sexten aus. Mit Gehzeiten von 3 bis 4 Stunden ist hier allerdings zu rechnen.
Die Büllelejochhütte im Naturpark Drei Zinnen ist Ausgangspunkt für viele Wanderungen und Klettertouren: Umrundung der Drei Zinnen, des Paternkofels, des Zwölferkofels, die Tour hoch zur Oberbachernspitze oder, bei Kletterern äußerst beliebt: das „Klettersteigl“, ein Kriegssteig der Alpini von den Jahren 1915-1918. Zudem befinden sich in unmittelbarer Nähe zur Hütte zwei kleinere Klettergärten.
Die Büllelejochhütte ist nur während der Sommermonate bis in den Herbst hinein geöffnet und bietet einen Schlafraum für 13 Personen. Der Schlafplatz muss vorher reserviert werden.
Öffnungszeiten
Mitte Juni bis Mitte Oktober
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